Pädagogik (Göhlich/Engel)

Suche


Organisationsinszenierungen. Muster und Strategien organisationalen Identitätslernens

Das pädagogische Teilprojekt ‚Organisationsinszenierungen‘ (Göhlich/Engel) fokussiert performative Praktiken der Herstellung und Bearbeitung organisationaler Präsentation und Repräsentation im Kontext national-kultureller Übersetzungsanforderungen und untersucht diese als organisationales Identitätslernen. Organisationales Identitätslernen wird dabei im Anschluss an die praxistheoretische Figur des Doing Identity (IPSE 2011) als relationale Differenz zwischen expliziten Inszenierungen und zugrunde liegenden alltäglichen Verhandlungen einer adäquaten Darstellungspraxis und in Anschluss an kultur- und pädagogisch-anthropologische Ansätze der Organisationsforschung (vgl. Göhlich 2005, Czarniawska 1996, 2001) als mustermimetische Reproduktion von organisationaler (Lebens)Praxis und Geschichtlichkeit bestimmt. Der Forschungsarbeit liegt eine ethnographische Forschungsstrategie zugrunde, die Verfahren teilnehmender Beobachtung mit Artefaktanalysen und der Analyse von Besprechungsmitschnitten trianguliert.